24. Oktober, 2003vor 22 Jahren

Die Concorde absolviert ihren letzten Linienflug

Illustration eines Concorde-Überschallflugzeugs nahe einer Landebahn

Eckdaten

Ort

New York-JFK → London-Heathrow

Ergebnis

Ende des planmäßigen kommerziellen Concorde-Passagierdienstes

Der British-Airways-Flug BA002 führte am 24. Oktober 2003 von New York nach London und beendete den planmäßigen Concorde-Passagierdienst. Das Überschallflugzeug verkürzte Atlantikreisen erheblich, doch hohe Kosten und weitere Einschränkungen beendeten die Ära.

Der Traum vom Überschallflug

Die Concorde entstand aus britisch-französischer Luftfahrtkooperation. Deltaflügel und Triebwerke ermöglichten dauerhaften Überschallflug und deutlich kürzere Atlantiküberquerungen. 1976 begann der Linienbetrieb. Die Maschine gewann einen besonderen Ruf, doch sie bot nur wenige Plätze, die Tickets waren teuer und technische Anforderungen erschwerten die Ausweitung des Streckennetzes.

Der letzte Linienflug

Am 24. Oktober 2003 führte British Airways den letzten planmäßigen kommerziellen Concorde-Flug BA002 von New York-JFK nach London-Heathrow durch. Das Flugzeug war G-BOAG, Kapitän Mike Bannister. Weitere Abschiedsflüge landeten an diesem Tag vor Publikum und Kameras. Es war das Ende des kommerziellen Passagierbetriebs, aber nicht der allerletzte Flug einer Concorde; spätere Überführungen folgten.

Warum der Betrieb endete

Überschalltempo bedeutete hohen Treibstoffverbrauch, aufwendige Wartung und Lärmbeschränkungen. Die Concorde konnte normale Verkehrsflugzeuge auf den meisten Strecken nicht ersetzen; die kleine Flotte machte den Betrieb teuer. Nach dem Air-France-Unfall 2000 wurde der Dienst ausgesetzt und später mit Änderungen wiederaufgenommen, doch die wirtschaftlichen Bedingungen blieben schwierig. Die Stilllegung hatte wirtschaftliche, regulatorische und sicherheitsbezogene Gründe.

Das Ende einer Luftfahrtepoche

Die Concorde blieb ein Beispiel hervorragender Technik für einen kleinen Markt. Ihr Ende bedeutete nicht das Ende der Überschallforschung: Ingenieure arbeiteten weiter an leiseren und sparsameren Konzepten. Erhaltene Maschinen in Museen dokumentieren den Mut des Projekts. Der 24. Oktober 2003 markiert das Ende einer außergewöhnlichen Form planmäßigen Passagierverkehrs, nicht das Ende des Strebens nach höherer Geschwindigkeit.

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Quellen

Die Illustrationen auf dieser Seite sind KI-generiert, keine historischen Aufnahmen.