20. Oktober, 1944vor 82 Jahren
Douglas MacArthur kehrt auf die Philippinen zurück

Eckdaten
- Ort
Leyte
Philippinen
- Beteiligte
Amerikanische und philippinische Alliierte; japanische Streitkräfte
- Ergebnis
Beginn der alliierten Befreiungskampagne auf Leyte
Während der Schlacht um Leyte ging General Douglas MacArthur auf den Philippinen an Land und erfüllte damit sein berühmtes Versprechen: „I have returned.“
Besatzung und Rückkehrversprechen
Japan besetzte die Philippinen nach der Niederlage amerikanischer und philippinischer Verteidiger 1942. General Douglas MacArthur, nach Australien beordert, versprach seine Rückkehr. Philippinische Widerstandsgruppen kämpften trotz harter Besatzung weiter, während Zivilisten großes Leid erfuhren. 1944 erlaubte der alliierte Vormarsch im Pazifik die Planung einer Rückkehr. Die Rückeroberung sollte japanische Nachschubwege abschneiden, erforderte jedoch enorme See- und Luftstreitkräfte.
Die Landung auf Leyte am 20. Oktober
Am 20. Oktober 1944 landeten amerikanische Truppen mit Unterstützung einer großen Flotte auf Leyte. MacArthur ging noch am selben Tag an Land und verkündete seine Rückkehr per Radio. Berühmte Bilder zeigen ihn beim Waten durch flaches Wasser. Sie waren wirksame Symbolbilder, doch die Operation war noch lange nicht beendet: Das Landesinnere musste erst gesichert werden. Auch der philippinische Exilpräsident Sergio Osmeña kehrte mit den Alliierten zurück.
Warum die Landung wichtig war
Die Landung auf Leyte eröffnete einen langen Feldzug zur Rückeroberung der Philippinen. In den Folgetagen versuchte die japanische Marine, die alliierten Truppen anzugreifen; daraus entwickelte sich die gewaltige Schlacht im Golf von Leyte. Der Feldzug dauerte wesentlich länger als die berühmte Landungsszene. MacArthurs Rückkehr symbolisierte zugleich die Wiederherstellung des philippinischen Commonwealth und das Ende japanischer Herrschaft. Auf weiteren Inseln wurde noch heftig gekämpft, und die Zivilbevölkerung erlitt große Verluste. Der 20. Oktober war ein Anfang, kein Abschluss.
Die philippinische Perspektive
Das Bild MacArthurs beim Waten an Land lässt die Kampagne leicht als Geschichte eines amerikanischen Generals erscheinen. Doch philippinische Soldaten, Guerillakämpfer, Gemeinden und Politiker waren für Widerstand und Befreiung unverzichtbar. Die Besatzungsjahre hatten tiefe Wunden hinterlassen, und auch die Rückeroberung bedrohte Zivilisten. Die Rückkehr des Commonwealth-Präsidenten Sergio Osmeña unterstrich das politische Ziel. Die Erinnerung an den 20. Oktober sollte deshalb über das berühmte Foto hinausreichen. Der Feldzug muss daher aus militärischer und philippinischer Perspektive betrachtet werden.
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Quellen
Die Illustrationen auf dieser Seite sind KI-generiert, keine historischen Aufnahmen.


